Die Sicherung einer ausreichenden Altersversorgung in Österreich ist ein brennendes Problem. Staatliche Stellen wiegeln zwar immer ab und die Sozialministerin spricht vom „besten Pensionssystem weltweit“, aber die Fakten sprechen leider eine andere Sprache.
Eine seit 50 Jahren negative Geburtenbilanz hat die Alterspyramide auf den Kopf gestellt. Immer weniger Kinder, immer längere Ausbildungszeiten, nach wie vor viel zu viele vorzeitige Pensionsantritte und schlussendlich – glücklicherweise – immer längere Lebenserwartung bringen das 1955 geschaffene Pensionsrecht aus dem Lot.
Dem steigenden Bundeszuschuss der Republik steht eine massiv gestiegene Staatsschuld gegenüber – das heißt, die Pensionen werden durch neue Schulden „gesichert“.
Dies vor dem Hintergrund, dass seit der großen Pensionsreform 2002 mit der Einführung des Pensionskontos die Ersatzrate des Aktiveinkommens ohnehin laufend sinkt.
Demgegenüber sollte in Österreich die sogenannte 2.und 3. Säule (betriebliche und private Vorsorge) ausgebaut werden.
Doch auch dies passiert nur schleppend – Österreich ist „das Schlusslicht“ unter den Industrieländern.
Die massiven Budgetprobleme unseres Staates lassen auch nicht darauf hoffen, dass die nötige Zusatzvorsorge durch steuerliche Anreize angekurbelt würde – es steht auch nichts davon im Regierungsprogramm 2025.